Slow Food ist davon überzeugt, dass man durch die Herkunft der Lebensmittel lernen kann, Genuss mit Verantwortung bei unserer täglichen Auswahl zu verbinden und somit die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung von Lebensmitteln wertzuschätzen.

Der Slow Food-Ansatz im Bereich der Bildung ist anders als die meisten Bildungsprogramme zur Ernährung: Er gründet auf der Annahme, dass Ernährung untrennbar mit Genuss, Kultur und Geselligkeit verbunden ist. Unsere Bildungsprojekte umfassen Angebote für Kinder und Erwachsene, Lehrkräfte, Slow Food Mitglieder und die Öffentlichkeit. Sie sind ein fester Bestandteil von Slow Food Veranstaltungen und Kampagnen.

Die Bildungsprojekte von Slow Food haben verschiedene Formate: Schulgärten, Geschmackserlebnisse, Besuche auf Bauernhöfen und in Produktionsstätten, Wissensaustausch zwischen den Generationen, Workshops und Abendessen mit den Produzenten. Außerdem gründete Slow Food 2004 die Universität der Gastronomischen Wissenschaften, um einen ganzheitlichen Ansatz für die Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften zu bieten.

Quellen:
Manifest für die Erziehung – Bildung bei Slow Food
Bildung Bei Slow Food Handbuch – Praktischer Ratgeber für Slow Food Convivienleiter und Ausbilder.
Zu den Wurzeln des Geschmacks – Dieser Kurs schafft spielerisch die Möglichkeit, die eigenen Sinne zu trainieren und einen Basiswortschatz für die Verkostung zu entwickeln.

Dieses Kit bietet einen Lehrpfad für Geschmacksbildung in zwölf Sprachen, um die Geschmacksbildungs-Aktivitäten, organisiert von Terra Madre-Gemeinschaften und Slow Food Convivien und allen Interessierten an Qualitäts-Lebensmitteln, zu ergänzen. Er kann für Gruppen aller Größen und in jeder Altersstufe genutzt werden, sowohl im Klassenzimmer als auch in der Familie, die eigene Übungen mit ihren Kindern machen möchten. Der Lehrpfad gliedert sich in drei Phasen:

  1. Video
    Nacherzählt von Schulkindern und ausgeschmückt mit einigen Animationen, erklärt das Video, wie die Sinnesorgane arbeiten, und wie sie bewusst genutzt werden können.
  2. Sinnespfad
    Sechs Stationen zum Trainieren der eigenen Sinne: Seh-, Hör-, Tast-, Geschmacks- und Geruchssinn und am Ende eine multisensorische Station. Durch interaktive Spiele mit einfachen Lebensmitteln bei jedem Versuch werden Teilnehmer dazu befähigt, die Eigenschaften von Lebensmitteln hautnah zu erleben und zu erfassen.
  3. Verkostung
    Nun wird die Kapazität der Sinne getestet. Insbesondere bei dieser Verkostung handelt es sich um eine multisensorische Wahrnehmung, bei der drei Arten von Äpfeln und drei Arten von Schokoladen verkostet werden.

In What Sense

Audioguide zum Thema Verkostung

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