Slow Food beteiligt sich aktiv und lautstark an aktuellen Debatten zu Themen, die unser Lebensmittelsystem betreffen.

Hier können Sie unsere Sicht auf eine Reihe von Schlüsselthemen entdecken:

Slow Cheese

Slow Food setzt sich weltweit für die Rechte der handwerklichen Hersteller ein, die traditionelle Rohmilchkäse und Milchprodukte erzeugen, besonders in den Ländern in denen ihre Lebensgrundlage durch strenge staatlichen Hygienevorschriften bedroht wird.

Slow Europe

Slow Food ruft zu einer ganzheitlichen europäischen Lebensmittel- und Agrarpolitik auf, die traditionelle Lebensmittel und Kleinerzeuger angesichts eines sich schnell wandelnden Kontinents schützt. Wir nehmen aktiv an der Debatte teil und engagieren uns bei den Themen, welche die Zukunft von Lebensmitteln in Europa bestimmen werden.

Slow Fish

Slow Food ist überzeugt, dass Kleinfischereien eine wichtige Rolle in den fragilen aquatischen Ökosystemen spielen, welche zusammen mit der biologischen Vielfalt der marinen Arten geschützt werden müssen. Durch die Kampagne Slow Fish, arbeiten wir daran, handwerkliche Fischerei und den Fang vernachlässigter Fischarten zu fördern und zum Nachdenken über den Stand und die Art der Bewirtschaftung der Meeresressourcen anzuregen.

Artgerechte Tierhaltung

Slow Food ist davon überzeugt, dass Tieren, die für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, ein Leben frei von Schmerzen und Angst und mit der Möglichkeit natürliche Verhaltensweisen auszuleben, zusteht.

Bienen

Slow Food arbeitet daran, das Bewusstsein für den dramatischen Rückgang der weltweiten Bienenpopulation zu erhöhen und fordert ein Ende der Verwendung von schädlichen Pestiziden und der Zerstörung der biologischen Vielfalt, die mit dem Rückgang der Bienenbestände verbunden sind.

Landwirtschaftliche Familienbetriebe

Slow Food ist davon überzeugt, dass Familienbetriebe eine Schlüsselrolle zur Bewältigung der vielen schwerwiegenden Lebensmittelprobleme auf unserem Planeten einnehmen.

Lebensmittelverschwendung

Slow Food glaubt, dass in einer Welt in der Millionen Menschen an Unterernährung leiden und unsere Ressourcen begrenzt sind, die Reduzierung von Lebensmittelabfällen einer der wesentlichen Schritte zur Verwirklichung eines nachhaltigen Lebensmittelsystems ist.

GVOs

Slow Food ist gegen den kommerziellen Anbau von genetisch veränderten (GV) Kulturpflanzen und fördert gentechnikfreie Lebens- und Futtermittel.

Indigene Völker

Slow Food findet es sinnlos, die biologische Vielfalt zu verteidigen, ohne zeitgleich die kulturelle Vielfalt der indigenen Völker zu bewahren. Das Recht der Völker, Kontrolle über ihr Land zu haben und nach Eigenbedarf Lebensmittel anzubauen, zu jagen, zu fischen und zu sammeln, ist von grundlegender Bedeutung. Denn somit verteidigen sie ihre Lebensgrundlage und die biologische Vielfalt der einheimischen Tierrassen und Kulturpflanzen.

Land Grabbing

Slow Food blickt besorgt auf ein Phänomen, das unter dem Namen Land Grabbing bekannt ist. Großindustrieller Erwerb von Agrarland bedroht besonders in einigen der ärmsten Länder die Lebensgrundlage lokaler Landwirte und Bauern. Dabei werden die Rechte der Bevölkerung missachtet und die Nahrungssouveränität von Gemeinschaften weltweit zerstört.

Slow Meat

Slow Food glaubt, dass die Art und Weise wie Fleisch im aktuellen System produziert und verbraucht wird nicht nachhaltig ist und schädliche Auswirkungen auf die Umwelt, die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere und handwerklichen Erzeuger hat. Unsere Lösung: weniger, aber dafür besseres Fleisch essen, einen fairen Preis bezahlen und immer auf die Herkunft des Produktes schauen.

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