Slow-Fish-Netzwerk

Slow Fish ist ein weltweites Netzwerk, das die kulturelle und ökologische Bedeutung von traditionellen Fischereigemeinschaften hervorhebt  und ihnen eine Plattform bietet,  um Wissen und Erfahrungen auszutauschen. Das Netzwerk setzt sich außerdem für den Schutz der aquatischen Ökosysteme ein und unterstützt die Menschen ein, deren Lebensgrundlage davon abhängt.

 

Slow Fish bringt alle Beteiligten der Wertschöpfungskette von Fisch und Meeresfrüchten zusammen — von Küsten- und Inlandsfischereien über Köch*innen und Konsument*innen bis hin zu Fachleuten, Journalist*innen, Studierenden und vielen anderen. Ziel ist es, den Dialog zwischen allen Beteiligten zu fördern und ihre Beziehungen untereinander zu stärken, da diese die Grundvoraussetzungen für eine gesunde und nachhaltige Produktionskette sind.

  • Hauptziele

    Das Slow-Fish-Netzwerk setzt sich dafür ein, kleine Fischereigemeinschaften in ihrer Rolle als Nahrungsmittellieferanten zu unterstützen, denn sie verfügen über die erforderlichen Fähigkeiten und das Wissen, um unsere aquatischen Ökosysteme zu erhalten und zu bewirtschaften. Unsere Vision ist dabei ein ganzheitlicher Ansatz, der Maßnahmen in den Bereichen Interessenvertretung, Fischereimanagement, Sensibilisierung der Verbraucher, Marktzugang und die gesamte Wertschöpfungskette umfasst.

    Unsere Hauptziele sind:

    • Aufbau von Bündnissen, um auf politischer Ebene etwas zu bewegen: Angesichts der Komplexität der mit Fischerei verbundenen Fragen und der vielen institutionellen Ebenen, die an der Regulierung beteiligt sind, sind wir überzeugt davon, dass die Zusammenarbeit mit anderen lokalen und internationalen Organisationen ein Schlüsselfaktor ist. Mit vereinten Kräften können wir uns besser für die Rechte der kleinen Fischereigemeinschaften und dafür sorgen, dass nachhaltige Praktiken eingesetzt werden. Das Netzwerk möchte die Gemeinschaften stärken und gleichzeitig die Umwelt schützen.
    • Stärkere Beteiligung der Fischereigemeinschaften am Ressourcenmanagement: Das Fischereimanagement ist der Schlüssel zur Sicherung der Lebensgrundlagen der Küstengemeinden und der Nachhaltigkeit der Fischbestände. In diesem Zusammenhang fördern wir Managementsysteme, die eine aktive Beteiligung der Gemeinschaften sicherstellen, so dass diese ihr jeweiliges Wissen einbringen können. Ziel ist es, verstärkt Modelle umzusetzen, die von den lokalen Bedürfnissen ausgehen und sicherstellen, dass alle Beteiligten Verantwortung übernehmen. Das stärkt die soziale, ökologische und kulturelle Struktur der Gemeinschaften.
    • Verbesserte Information und Sensibilisierung: Die Sensibilisierung für die politischen und sozialen Dynamiken, die mit der Herstellung von Fisch und Meeresfrüchten verbunden sind, ist ausschlaggebend dafür, positive Veränderungen zu erzielen. Wir müssen unsere Süßwasserökosysteme bewahren. Das Netzwerk setzt deshalb auf eine bessere Information der Verbraucher*innen, damit diese bewusste Konsumentscheidungen treffen, saisonale Produkte wählen und die biologische und kulturelle Vielfalt wertschätzen. Zu diesem Zweck sollen der Dialog zwischen allen Beteiligten verbessert und kleine Fischereigemeinschaften und indigenes Wissen aufgewertet werden, um den Austausch guter Praktiken zu fördern.
    • Förderung fairer, rückverfolgbarer und einfacher Lieferketten:  Unser Ziel ist es, die wirtschaftliche Nachhaltigkeit derjenigen zu verbessern, die verantwortungsvolle und nachhaltige Fischereipraktiken anwenden. Zu diesem Zweck setzt sich Slow Fish für den Aufbau fairer und gerechter Beziehungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein, indem wir die Bildung von Bündnissen zwischen Fischereigemeinschaften, Verbraucher*innen, Einzelhändlern und Köch*innen fördern und Vertrauen aufbauen.

    Das Slow-Fish-Netzwerk möchte dazu beitragen, dass die natürlichen aquatischen Ressourcen als Gemeingut gesehen werden, das man teilen und wertschätzen muss (das so genannte Blue-Commons-Konzept), um die langfristige Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme und das Wohlergehen derer zu fördern, die für ihren Lebensunterhalt auf diese Ressourcen angewiesen sind.

  • Was wir tun

  • Was Sie tun können

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