Jedes Jahr wird die Gesundheit von Millionen von Tieren, die Milch, Fleisch und Eier für den menschlichen Verbrauch liefern, stark beeinträchtigt.

Der Großteil der Nutztiere – Schweine, Hühner, Hasen, Kälber, Enten und Wachteln – werden in Käfige eingesperrt, die natürliche Verhaltensweisen wie  Kratzen und Flügelschlagen verhindern und manchmal so klein sind, dass sich die Tiere nicht einmal umdrehen können.

In den intensiven Schweinezuchtbetrieben verschiedener Länder verbringen Sauen immer noch bis zu vier Monate in Mastkäfigen, in denen sie sich nicht frei bewegen können. In einigen europäischen Staaten verbietet die Gesetzgebung zwar die industrielle Käfighaltung, dennoch verbringen nach wie vor gut 300 Millionen Nutztiere den Großteil ihres Lebens in Käfigen.

Besonders besorgniserregend ist die Situation in China, dem größten Fleischproduzenten der Welt, wo es keine landesweiten Gesetze gibt, die die Misshandlung von Tieren ausdrücklich verbieten und Standards zur Käfighaltung vorschreiben.

Der Vertrag von Lissabon aus dem Jahr 2007 schreibt vor, dass die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bei ihren Entscheidungen die Gesundheit der Tiere berücksichtigen müssen. Obwohl es alternative Systeme gibt, die artgerechte Tierhaltung garantieren, werden nach heutigem Stand in den meisten EU- Mitgliedsstaaten rund 700 Millionen Nutztiere ihr gesamtes Leben lang in Käfigen gehalten.

Slow Food engagiert sich seit vielen Jahren für die Sensibilisierung der Bauern zum Thema Tierschutz und unterstützt die von der Organisation Compassion in World Farming (CIWF) lancierte Europäische Bürgerinitiative (EBI),die das Europäische Parlament zum Verbot der industriellen Käfighaltung in den EU-Ländern auffordert.

Werden auch Sie aktiv

Unterzeichnen Sie die Petition END THE CAGE AGE!

Weitere Informationen zum Tierschutz finden Sie unter https://www.slowfood.com/animal-welfare/

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