Neues Co-Präsidium bei Slow Food Schweiz : Laura Rod und Toya Bezzola stehen für einen Generationenwechsel

07 Jun 2022

 width=Am nationalen Mitgliederkongress 2022 wurde von den 93 anwesenden Mitgliedern von Slow Food Schweiz ein neues Co-Präsidium bestimmt. Laura Rod und Toya Bezzola wurden einstimmig und mit grossem Applaus für 2 Jahre in dieses Amt gewählt.

Die Veranstaltung mit dem Titel „Regeneration“ fand am 21. Mai im Kanton Zürich statt. Das Programm war reichhaltig und abwechslungsreich, mit Workshops, Vorträgen und Wahlen sowie einer Gaumenfreude dank der gemeimsamen Tavolata, zubereitet von einem Koch der Cooks’ Alliance von Slow Food Schweiz und seinem Team.

Die neuen Co-Präsidentinnen Toya Bezzola und Laura Rod setzen auf den Dialog, um die überregionale Zusammenarbeit im Sinne von Slow Food Schweiz zu fördern. Sie sind überzeugt, dass man die Philosophie von „gut, sauber und fair“ nur gemeinsam voranbringen kann. Toya arbeitet als Projektmanagerin für Bildung und Forschung am World Food System Center der ETH Zürich. Laura ist Küchenchefin in Lausanne, wo sie ein Catering- und Restaurantunternehmen leitet, und sich um die überbetrieblichen Kurse in den Grundausbildungen der Küchenberufe kümmert.

Neben der Wahl des neuen Co-Präsidiums war die Rede von Paolo di Croce, dem Generalsekretär von Slow Food International, ein Höhepunkt des Tages und hob die Begeisterung der anwesenden Mitglieder zusätzlich an.

Am Nachmittag wurden den Teilnehmern verschiedene Workshops rund um das Thema regenerative Landwirtschaft angeboten, darunter ein Workshop zur biologischen Vielfalt im Weinbau, geleitet von einem Slow Wine-Winzer, und ein weiterer zur Fermentation von lokalem Gemüse. Darüber hinaus wurden auch die Slow Food Presidi-Projekte „Dunkle Biene“ und „Zwetschgenlandschaft im Tafeljura“ vorgestellt. Der letzte Workshop schliesslich befasste sich mit der Entwicklung der Strategie 2022+ von Slow Food Schweiz.

Den 93 Mitgliedern wurde ein kleiner Produzentenmarkt geboten, und der Kongress endete mit einem geselligen Apéro zusammengestellt aus Backwaren, die von der Firma Äss-Bar, einer Pionierin der Anti-Foodwaste-Bewegung in der Schweiz, gesammelt wurden.

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