Natürliche Abwehr gegen Mücken

28 Jul 2015

Repellent

Pünktlich wie die Mücken: Es müsste auch dieses Sprichwort geben! Kaum kommt der Sommer, kommen auch die hungrigen Mücken und begleiten unsere Sommerabende im Freien, und mit ihnen die quälende Frage, wie man sie fernhalten kann. Die häufigsten Mittel sind Pestizide, die von ihren Herstellern als sicher für Umwelt und Gesundheit bezeichnet werden. Leider ist das nicht der Fall.

Wir schlagen Ihnen einige natürliche, selbstgemachte Abwehrmittel vor, die zusammen mit einfachen Tipps wirken. Zum Beispiel sollte man alle Stellen mit stehendem Wasser beseitigen (Regenwasserbehälter im Garten oder auf dem Balkon, die Wasserschalen von Haustieren) und ihre Zugänge soweit wie möglich verschließen und versiegeln.

Das wichtigste natürliche Abwehrmittel ist Knoblauch: Nicht alle wissen, dass Mücken diesen verabscheuen. Zu Großmutters Hilfsmitteln gehören in der Tat einige Lebensmittel, die erwiesenermaßen Insekten fernhalten können: Neben wirken auch Karotten und Chilischoten. Um ein natürliches Abwehrmittel herzustellen, mischt man einen Teil Knoblauchsaft mit 5 Teilen Wasser in einer kleinen Sprühflasche. Gut schütteln und auf die stark betroffenen Flächen sprühen – die Wirkung hält bis 6 Stunden an. Eine Alternative zu diesem Knoblauchbad ist, ein paar Stoffstücke in die Flüssigkeit zu tauchen und dort aufzuhängen, wo man sich gerade befindet.

In der Homöopathie gibt es ein Produkt, das direkt auf den Geruch des menschlichen Blutes einwirkt und für Betroffene einen wahren Segen darstellt: Ledum palustre oder Rhododendron tomentosum, volkstümlich als wilder Rosmarin bezeichnet. Aber es gibt noch mehr Pflanzen, die im Kampf gegen Insekten nützlich sind: Lorbeerblätter, Gewürznelken und Eukalyptus, in kleine quadratische Stoffstücke gehüllt, können ans offene Fenster oder an die Tür gehängt werden, kleine Behälter mit Basilikum und Klee sind ideal neben der Futterschale des Haustiers oder offenen Lebensmitteln.

Der bekannteste Mückenschutz ist sicher Zitronella: Das thailändische Kraut zur Mückenabwehr ist im Handel erhältlich. Wenn man es selbst herstellen möchte, bricht man einen Stängel aus dem Strauch und zupft die Blätter ab, bis man zu der Zwiebel am Ende gelangt. Man zerreibt sie mit den Händen und erhält einen dicken Saft, den man auf alle freien Körperpartien aufträgt.

Ein natürliches Abwehrmittel, das auch im Gemüsegarten sehr nützlich ist, ist der Neembaum: Das Öl aus Blättern und Samen wird generell stark abwehrend gegen Insekten. Auch Ringelblumen sind hervorragend: Die Blüten geben einen für allen Fluginsekten unangenehmen Duft ab und sind daher eine hevorragende Zierde für Gärten und Pergolen.

Und wenn man trotzdem gestochen wird? Nichts zu machen. Der Juckreiz bleibt, aber Eis kann ein gutes Hilfsmittel sein, um die Entzündung zu hemmen, Alkohol dagegen desinfiziert. Alternativ kann man etwas Zahnpasta, möglichst mit Menthol, auf den Stich auftragen und etwa 20 Minuten trocknen lassen, dann abwaschen. Auch Honig wirkt lindernd und antibakteriell, vor allem gemischt mit einem Teelöffel Natriumbicarbonat, ebenso wie eine Scheibe Zwiebel oder ein Teelöffel Salz, in einem Glas Wasser gelöst.

Der Kampf gegen die Mücken kann beginnen!

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