Aus Schweden: ein Bohneneintopf süß-sauer

08 Feb 2016

Auf der schwedischen Ostseeinsel Öland geht der Anbau von vier braunen Bohnensorten – auf Schwedisch bruna bönor – bis auf das Jahr 1650 zurück. Heute werden diese Hülsenfrüchte allerdings nur noch auf Öland angebaut und sind vom Aussterben bedroht, denn importierte Hülsenfrüchte aus Südamerika, China oder Kanada kosten paradoxerweise weniger und der Handel mit den lokalen Sorten ist nicht effizient organisiert.

Die Nachfrage bei Restaurants und Verbrauchern ist daher sehr gering, und der Markt kommt langsam zum Erliegen. Nur noch 43 Landwirte bauen heute noch diese vier lokalen Bohnensorten an. Sie haben sich im Slow Food Presidio zusammengeschlossen, um mit diesem Projekt den Verbrauch und die Verbreitung des lokalen Produkts zu fördern, ohne seine Qualität zu beeinträchtigen.

Traditionell wurden diese Sorten in Schweden für den typischen süß-sauren Bohneneintopf verwendet. Das Internationale Jahr der Hülsenfrüchte ist der richtige Anlass, das Rezept einmal auszuprobieren!

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Zutaten für 4 Personen:

 

½ kg braune Bohnen von der Insel Öland (oder andere ähnliche Sorten)
100 g Schweinebauch
1 Zwiebel
1 l Wasser
3 Esslöffel Zucker
3 Teelöffel Essig
Salz

 

Zubereitung

Die Bohnen in einem Liter Wasser 8-10 Stunden einweichen lassen, dann unter fließendem Wasser abspülen. Die Bohnen kochen, bis sie weich sind: Damit es schneller geht und sie nicht zerkochen, können Sie eine Prise Bicarbonat ins Kochwasser geben. Wenn sie gar sind, abgießen und eine Prise Salz hinzufügen.

Den Schweinebauch bei mittlerer Hitze in der Pfanne schwenken, bis er knusprig wird. Die Zwiebel hinzufügen und anbraten, wenn nötig, Öl hinzugeben. Zucker, Essig und Salz in den Liter Wasser einrühren und bei milder Hitze 20 Minuten lang kochen.

Dann die Bohnen hinzugeben und weiterkochen, bis alle Zutaten gut miteinander vermengt sind, so dass die typische Konsistenz eines Schmorgerichts entsteht. Die Bohnen heiß mit dem Schweinebauch servieren.

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