Einige Informationen sind leicht zu finden, andere dagegen sind schwer herauszubekommen und manchmal sogar widersprüchlich. Das macht nichts, geben Sie nicht auf!
Generell sollte man Nein sagen zu den großen Prädatoren. Priorität sollte der lokale, ausgewachsene Fisch in der richtigen Jahreszeit (also nicht in der Reproduktionszeit) und mit kurzem Lebenszyklus haben. Auch wenn es schwieriger ist, außer manchmal beim lokalen Fisch, sollte man versuchen herauszufinden, wie der Fisch gefangen oder gezüchtet wurde, um sicherzugehen, dass die Techniken weder Ökosysteme zerstören noch die Bestände überfischen. Von diesem Standpunkt bieten handwerkliche Techniken deutlich mehr Sicherheiten als industrielle, daher sollten wir möglichst immer die ersteren wählen. Nutzen wir unsere Neugier: Wir werden viele vernachlässigte, köstliche, günstige Arten entdecken. Viele Online-Führer helfen uns zu unterscheiden, welche Arten man meiden und welche bevorzugen sollte. Suchen Sie die Anleitungen von Organisationen, die lokal arbeiten und sich mit lokalem Fisch beschäftigten. Viele Arten sind nämlich in einer Region des Planeten nicht bedroht, aber in anderen „in schlechtem Fahrwasser“. Auch die Taschenführer, die man bestellen oder aus dem Internet ausdrucken kann, sollten wir bereit halten. Vermeiden wir das Verhalten raffinierter Gourmets, das mit dem Schutz der Meeresumwelt nicht kompatibel ist: also Nein zur Haifischflossensuppe, Nein zu Jungfischen, Nein zu Sushi aus Rotem Thun, Nein zu Räucherlachs zweimal die Woche!
Der Teufelskreis des globalen Marketings muss durchbrochen werden: beliebte Art – hoher Preis – künstlich hohe Wahrnehmung der Qualität des Fisches – Erhöhung des Preises – immer stärkerer Druck auf die Bestände durch den Fang.