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Schwertfisch


Wissenschaftlicher Name

 

Xiphias gladius

 

Handelsbezeichnungen

 

Schwertfisch, Swordfish, Broadbill, Pez espada, Emperador, Espadon, Shutome, Dogusa, Agulha

 

Probleme 

 

Bestände

 

Der Schwertfisch lebt in den meisten Ozeanen der Erde und wird in sehr vielen Ländern gefischt, so in Japan, USA, Italien, Spanien, Kanada, Republik Korea, China, Taiwan, Philippinen und Mexiko. Mit seinem Fleisch, das fast an Steak erinnert (wegen seiner Konsistenz, der Scheibengröße, weil es keine Gräten hat) ist er sehr beliebt, vor allem in Asien und am Mittelmeer, und überall ist er Opfer von Überfischung. Die einzigen Bestände, die noch als relativ unversehrt gelten, sind die im Ostpazifik.

 

Seit 1998 fördern die Vereine Natural Resources Defence Council und SeaWeb in Zusammenarbeit mit anderen Umweltorganisationen die Kampagne Give Swordfish a Break (Gönne dem Schwertfisch eine Pause), die erfolgreich zu restriktiven Maßnahmen und damit zu einer Erholung der Bestände im Nordatlantik führte, die nach Jahrzehnten der Überfischung und schlechten Bewirtschaftung praktisch erschöpft waren. Give Swordfish a Break war die erste Bemühung im großen Maßstab, um Verbraucher und Köche für die Notwendigkeit zu sensibilisieren, die Fischarten besser zu schützen. Während der Kampagne unterzeichneten Hunderte Köche die Charta Give Swordfish a Break, andere verpflichteten sich, Schwertfisch aus dem Nordatlantik von der Speisekarte zu nehmen. Die Kampagne wurde offiziell im August 2000 abgeschlossen. Nach drei Jahren hatten die Populationen des nordatlantischen Schwertfisches wieder 94% ihres ursprünglichen Niveaus erreicht.

 

Fangmethoden

 

Die üblichste Methode für den Schwertfischfang ist die Langleine (eine auch mehrere Kilometer lange Leine, an der kürzere Nebenleinen befestigt sind, die wiederum mit den Köderhaken enden). Der Beifang bei dieser Technik ist besorgniserregend, weil er viele bedrohte oder gefährdete Arten wie Haie, Schildkröten und Meeresvögel betrifft. Derzeit gibt es keine internationalen Gesetze, die den Beifang reglementieren, und so tragen Langleinen zum Aussterben dieser Arten bei. Andere Techniken wie Harpunen und Handleinen verursachen praktisch keinen Beifang, werden aber im kommerziellen Schwertfischfang selten genutzt.

 

Gesundheit

 

Schwertfisch ist einer der Fische mit dem höchsten Quecksilbergehalt. Kleinkinder, Frauen im gebärfähigen Alter, in Schwangerschaft oder Stillzeit sollten ihn meiden oder mit besonderer Mäßigung essen.

 

Andere Probleme

 

Schwertfisch ist ein Raubfisch an der Spitze der Nahrungskette; er spielt eine wichtige Rolle für das marine Ökosystem.

 

Empfehlungen und Alternativen

 

Meiden Sie Schwertfisch, der von internationalen Flotten mit Langleinen gefangen wurde. Boykottieren Sie absolut den aus dem Mittelmeer, der Opfer von Überfischung ist. Einige Schwertfische sind nachhaltig: Dies hängt von den Gewässern ab, in denen sie gefangen wurden, und von der verwendeten Technik. Lesen Sie die Online-Führer, um nachhaltige Alternativen in Ihrer Region zu finden.

 

Quellen

 

Greenpeace

Marine Conservation Society FishOnline

Monterey Bay Aquarium

SeaChoice Kanada

 


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